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Die Wissenschaft sagt NEIN

Der Betrug der Homo-"Ehe"

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Ist Homosexualität wirklich normal? Eine Minderheit, wohlwollend unterstützt von Politik und... mehr
Ist Homosexualität wirklich normal? Eine Minderheit, wohlwollend unterstützt von Politik und Medien, hat eine Ideologie in den Hauptstrom der Gesellschaft manövriert, die insbesondere in Bildung und Erziehung Homosexualität als angeborene, natürliche, unveränderliche „sexuelle Orientierung“ darstellt. Diese Ideologie vertritt auch die These, Homosexualität sei unumkehrbar. Wer sich dieser Lehre entgegenstellt, wird sogleich der Diskriminierung von Menschen bezichtigt, die sich für eine lesbische, schwule, bisexuelle oder Transgender-Lebensweise entschieden haben und diese vehement verteidigen. Die Debatte um die sogenannte „Homo-Ehe“ hat dies beispielhaft gezeigt. Mit unwiderlegbaren Fakten und Argumenten, gegründet auf über mehr als fünfzig Jahre intensiver Forschung, klärt der namhafte Psychologe Dr. van den Aardweg über das ideologisierte Vorgehen einer gesellschaftlichen Minderheit auf und bringt die traurige Realität eines sexuellen Lebensstils ans Licht, der einer Bürger-Mehrheit als Normalität übergestülpt werden soll.
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28.04.2020

Das Wunschdenken der Homolobby

In dieser Zeit ein Buch über das Thema „Homosexualität“ zu verfassen, ist ein Wagnis. Zumal dann, wenn nicht die in der heutigen Gesellschaft geforderte „Diversität“ oder „Homosensibilität“ die Impulsgeber waren. Gerard van den Aardweg, seines Zeichens Psychologe und Psychotherapeut mit dem Fokus auf Homosexualität und homosexuelle Pädophilie, setzt sich seit vielen Jahrzehnten in zahlreichen Artikeln und Büchern wissenschaftlich mit der Materie auseinander. Schon vor über 30 Jahren veröffentlichte der 1936 geborene Niederländer „Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen“.

Mit seinem neuesten Werk nun tritt van den Aardweg der vom Zeitgeist und hinterfragten These entgegen, Homosexualität sei eine bloße Spielart der Natur, homosexuelles Verhalten nur eine unter unendlich vielen möglichen Variationen der menschlichen Sexualität. Wer sachlich über diesen Mythos diskutieren will, wird von den Epigonen der Sexualrevolution von 1968 der „Homophobie“ bezichtigt. Doch der Autorstellt sich ihrem „Wunschdenken“ – nicht mit subjektiven emotionalen Ressentiments, sondern auf Grundlage nüchterner Wissenschaft – entgegen. Denn der „treibende Beweggrund“ einer „schwulen Wissenschaft“ (gay science) „ist nicht die Sehnsucht nach Wahrheit und Wissen, sondern vielmehr die revolutionäre Normalisierung der Homosexualität in der Gesellschaft – und wenn dieses Ziel erreicht ist, die Normalisierung anderer sexueller Abweichungen, hauptsächlich homosexueller Pädophilie und Polygamie“. Untrennbar mit diesem Streben verbunden sei „der Wunsch, die normale Ehe zu entwerten und sie ihrer rechtmäßigen Privilegien zu berauben“. Van den Aardweg entlarvt denn auch den „Schwindel der gleichgeschlechtlichen ,Ehe‘“, die er für eine „gefährliche Ideologie“ hält, „die für viel persönliches und gesellschaftliches Leid verantwortlich ist und das Potenzial hat, noch viel mehr Leid zu verursachen, wenn sie nicht in die Schranken gewiesen wird“.

Wissenschaftliche Belege für eine genetische Veranlagung homosexueller Neigungen gibt es nicht, so van den Aardweg. Wesentliche Ursachen dafür seien hingegen rein psychologischer Natur und gingen auf Umweltfaktoren zurück, so etwa auf eine – oft durch eine gestörte Vater-Sohn-Beziehung induzierte – „mangelnde Identifikation mit dem eigenen Geschlecht“, was beim Heranwachsenden zu einer zumindest teilweisen Blockade der emotionalen Reife führt: „Er bleibt im frustrierten Ego seiner Jugendjahre verhaftet, in jenem ,Ich Arme‘ oder ,Ich Armer‘.“ Er bleibe „der egozentrische Teenager der Vergangenheit, mit seinem Selbstbild der Minderwertigkeit und seiner kindischen oder kindlichen Ichbezogenheit. Durch seine Bindung an das Selbstmitleid neigt er dazu, sich als Opfer zu fühlen, sich über jede vermeintlich ungerechte Behandlung zu beschweren, über sich selbst, über andere, über sein Leben, seine Gegenwart, seine Vergangenheit, seine Zukunft zu klagen.“ Der Öffentlichkeit wenig vertraut ist die „Natur homosexueller Beziehungen“, der ein ganzes Kapitel gewidmet ist. So sei die in den Medien verbreitete Darstellung von „treuen“, stabilen lebenslangen homosexuellen Partnerschaften ein euphemistisches Zerrbild der Realität, was der Forderung nach Anerkennung der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ Hohn spricht. Vielmehr zeigten Untersuchungen die „enorme Promiskuität“ von praktizierenden männlichen Homosexuellen: „Eine feste Beziehung schwächt die zwanghafte Suche nach (Sexual-)Partnern nicht, sondern verstärkt sie nur noch.“ Übrigens ist dies auch das Ergebnis von Umfragen, das in einem deutschen „Schwulenmagazin“ nachgelesen werden kann. Doch in Kirchenkreisen, die der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften gegenüber durchaus aufgeschlossen sind, scheinen diese Realien noch nicht angekommen zu sein. Und so feierten Homosexuellen-Aktivisten und -Strategen „die beunruhigende Naivität vieler Christen, Pastoren, Priester und Bischöfe, die anscheinend glauben, dass sexuell aktive Homosexuelle sich nach einer Ehe sehnen, und wenn sie ,verheiratet‘ sind, nach den christlichen Prinzipien der gegenseitigen Verantwortung, Moral und Treue leben werden“. Sie hielten es für „Barmherzigkeit“, sich innerhalb der Kirche für eine gleichgeschlechtliche „Ehe“ einzusetzen, und „stellen sich in ihrer Frömmigkeit vor, das würde homosexuellen Paaren helfen, einander treu zu bleiben, und sie von ungeregelten sexuellen Kontakten abhalten“. In Wirklichkeit leisteten sie mit ihren Vorschlägen der homosexuellen Promiskuität nur Vorschub. Sie spielten die Rolle der „nützlichen Idioten“ für eine homosexuelle Ideologie, die für die echte Ehe zwischen Mann und Frau nur „Hass“ übrighabe: „aus Eifersucht, verletztem Stolz, Rebellion, Minderwertigkeitsgefühlen, und um die Stimme des Gewissens tief in sich mundtot zu machen“.

Im Gegensatz zu der von homosexuellen Lobbygruppen aufgestellten Diskriminierungstheorie, eine niedrigere Lebenserwartung infolge von bei Homosexuellen im Schnitt häufiger anzutreffenden psychischen und körperlichen Erkrankungen sei das Ergebnis von Diskriminierung seitens einer intoleranten Gesellschaft, stehen mehrere Studien, die die Ursachen tatsächlich in der Promiskuität oder Sexsucht der Betroffenen verorten. Weitere Kapitel befassen sich mit der
gleichgeschlechtlichen Elternschaft als „einer modernen Form der Kindesmisshandlung“, Kapitel 12 schließlich wagt einen Ausblick auf die Frage „Was wird der Legalisierung der gleichgeschlechtlichen ,Ehe‘ folgen?“

Van den Aardweg belegt die von ihm angeführten Fakten mit Verweisen auf internationale Studien. Der Autor trägt mit seiner Arbeit zu einer wichtigen Aufklärung über eine oftmals geleugnete Realität bei. Empfohlen sei die Lektüre nicht nur allgemein interessierten Lesern, sondern insbesondere auch Kirchenvertretern, die einen Überblick über aktuelle wissenschaftliche Belege für eine Ablehnung kirchlicher Segnungen suchen. Die Vorworte steuerten Pfarrer Theo Lehmann und Professor Andreas Laun bei.

Artikel aus "Die Tagespost" vom 23.04.2020

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